Umgang mit rechten Parolen am Info-Tisch

„Die meisten sind keine echten Flüchtlinge, sondern wollen nur ein besseres Leben.“
„Das sind alles starke junge Männer, die es auf unsere Frauen abgesehen haben.“
„Statt zu arbeiten, nutzen sie unsere Sozialsysteme aus.“
So sprechen viele Menschen über Flüchtlinge: mit pauschalen Vorwürfen, die Sozialneid und Fremdenfeindlichkeit schüren.

Vorurteile gegenüber „Fremden“, Diskriminierung und Rassismus begegnen uns fast täglich in den Medien, bei der Arbeit, in der Straßenbahn, im Bekanntenkreis – und immer wieder auch an Info-Tischen. Menschen aus anderen Ländern oder mit einem anderen Glauben werden ausgegrenzt, verunglimpft, beschimpft. Das belastet das Miteinander in den Kommunen.

Wie reagieren? In diesem Seminar entwickeln wir Strategien, wie wir Rassismus benennen, Schein-Wahrheiten hinterfragen und zumindest ein Nachdenken bewirken können. Denn populistische Parolen, die unwidersprochen bleiben, gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt und höhlen die demokratische Kultur und Toleranz aus.

Trainerin: Ulrike Schnellbach, schreib-gut, Freiburg

Sa, 19. Januar, 9.30 - 16.30 Uhr, Aalen
Haus  der Katholischen Kirche", Weidenfelder Straße 12, 73430 Aalen
(vom Bahnhof in 5 min zu Fuß erreichbar)

Fr, 8. Februar, 9.30 - 16.30 Uhr, Michelfeld (bei Schwäbisch Hall)
Ludwigsscheune Michelfeld
- für Frauen -

Di, 2. April, 14 - 21 Uhr, Überlingen
Constantin-Vanotti-Schule, Carl-Benz-Weg 37, 88662 Überlingen
- für Frauen -

Die Teilnahme ist jeweils auf 12 Personen begrenzt.

 

Umgang mit rechten Parolen in der Jugendarbeit

Vorurteile gegenüber „Fremden“, Diskriminierung, Rassismus, antimuslimische und antisemitische Parolen werden zunehmend salonfähig. Menschen aus anderen Ländern oder mit einem anderen Glauben werden ausgegrenzt, verunglimpft, beschimpft. Auch in der Arbeit mit Jugendlichen können rechte Einstellungen und Äußerungen zum Problem werden.

Wie reagieren? In diesem praxisorientierten Workshop tauschen sich Fachkräfte aus der offenen und verbandlichen Jugendarbeit über ihre Erfahrungen aus. In Gesprächen und Rollenspielen definieren wir Ziele und entwickeln Strategien in der Arbeit mit Jugendlichen, die rechte Parolen äußern oder sich dafür anfällig zeigen. Denn Parolen, die unwidersprochen bleiben, gefährden den Zusammenhalt und höhlen letztendlich die demokratische Kultur und Toleranz aus.

Trainerin: Ulrike Schnellbach, schreib-gut, Freiburg

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Jugendbüro Freiburg im Rahmen der ErstwählerInnenkampagne „Wählen 16+“statt und richtet sich an Fachkräfte der offenen und verbandlichen Jugendarbeit in Freiburg.

Mi, 27. Februar, 10 - 17 Uhr, Freiburg
Haus der Jugend, Seminarraum 2 im 2.OG
Uhlandstraße 2, 79102 Freiburg
(Straßenbahnhaltestelle Johanneskirche oder Schwabentorbrücke)

Teilnahmebeitrag: 50€, erm 25€ (inkl. Verpflegung)
Die Teilnahme ist auf 12 Personen begrenzt.

Anmeldung (bitte mit Angaben zu Funktion und Organisation)

 

 

Teilnahmebeitrag:
50€, erm. 25€ (inkl. Verpflegung)
Den ermäßigten Beitrag können Nichtverdienende und Mitglieder unserer Stiftung in Anspruch nehmen.

Anmeldung