Veranstaltungen 2004

Frau sein in Afghanistan

Gespräch mit Jamila Mujahed, Journalistin aus Kabul

 

Abendveranstaltung, 2. Dezember in Tübingen, 6. Dezember in Stuttgart

 

Der Sturz des Taliban-Regimes und die Befreiung Afghanistans wurde vielerorts mit dem Verschwinden der Burka verbunden. Die Entschleierung von Frauen wurde schnell zu einem öffentlich vermittelten Symbol eines fortschreitenden und sichtbaren Demokratisierungsprozesses. Hat dies aber auch dazu beigetragen, den Schleier von der wirklichen Situation der Frauen in Afghanistan zu lüften? Wurden die Hoffnungen auf Gleichberechtigung im politischen Reformprozess umgesetzt? Wie weit fortgeschritten ist die Gleichstellung von Mann und Frau im formal rechtlichen Sinne und im Alltag? Zu diesen Fragen hat die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg die in Kabul lebende Journalistin Jamila Mujahed eingeladen.

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Das Vorstand-survival-kit

Ohne Moos nix los: Praxiseinführung in die Kunst des Fundraisings

 

4. Dezember 2004, Stuttgart

 

Welcher Vorstand kennt das nicht: Mitglieder- und Spendenzahlen gehen zurück, staatliche Mittel werden gekürzt. Wie also sehen die Möglichkeiten aus, um auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das nötige Kleingeld für die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen und Initiativen zu bekommen?

 

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Tagung

Nachhaltige Beziehungen: Baden-Württemberg und das neue Europa

 

3. Dezember 2004, Stuttgart

 

Die Erweiterung der EU ist Bereicherung und Herausforderung zugleich – insbesondere für die Umweltpolitik. Welche Rolle spielt die Umwelt in den Beziehungen Baden-Württembergs zu den neuen Mitgliedsländern? Städtepartnerschaften, wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperationen bieten Chancen – wie können sie genutzt werden?

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Jahrestagung

Wir werden alt! Wir werden weniger! Na und?

 

Samstag, 20. November 2004, Haus der Architekten, Stuttgart

 

Die steigende Lebenserwartung und die sinkende Geburtenrate verändern die Gesellschaft grundlegend. Der Alterungsprozess der Gesellschaft hat Auswirkungen, die Politik, Wirtschaft, Arbeitswelt, Kultur, Medizin, Ethik und Familien herausfordern und nach einem neuen gesellschaftlichen Leitbild verlangen.

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Vorstand-Survival-Kit

Kampagnenmanagement: Taktik, Tools und Strategien für NGO-Kampagnen

 

13. November 2004, Stuttgart

 

Eine Kampagne macht man nicht so nebenbei. Weshalb eine dezidierte Vorbereitung wichtig ist und wie die Planung aussehen sollte, erläuterte der Ex-Greenpeace Campaigner Ingo Bokermann anhand von spannenden Beispielen.

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Abendveranstaltung

Der Krieg im Schatten: Russland und Tschetschenien

 

27. Oktober 2004, Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen

 

Vortragsabend und Diskussion mit Alexander Tscherkassow, Vorstand der russischen Menschenrechtsorganisation MEMORAIL, die am 20. September mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde, und Jens Siegert, Büroleiter der Heinrich Böll Stiftung in Russland, seit 1993 in Moskau Korrespondent für Zeitungen und Radiosender

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Seminar

Hartz IV: Zumutung? Zumutbar? Zukunftsfähig?

 

9. Oktober 2004, Stuttgart

 

Seit dem 30. Juni 2004 ist das Herzstück der Arbeitsmarktreformen der rot-grünen Bundesregierung, das sog. "Hartz IV - Gesetz", mit den Einigungen im Vermittlungsausschuss beschlossen. Alles klar für den Start am 1. Januar 2005? Seit Wochen finden vor allem in den Neuen Bundesländern "Montagsdemonstrationen", insbesondere gegen das "Hartz IV- Gesetz", statt. Das Thema bewegt die gesamte Republik.

 

Die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg lud am Samstag, den 9. Oktober ein zu einem Tagesseminar bei dem InitiatorInnen der Arbeitsmarktreform (u. a. Fritz Kuhn, MdB), PraktikerInnen aus dem Land und vor Ort, beteiligte Träger und Aktive aus der Sozial- und Kommunalpolitik die Umsetzung beleuchten und Lösungsmöglichkeiten besonders für Baden-Württemberg vorstellen.

 

TeilnehmerInnen des kommunalpolitischen Tagesseminars in der Stiftung Geissstraße Sieben in Suttgart.

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Tagung

Preemptive? - Preventive? Europas Rolle in der Welt

 

25. September 2004, Heidelberg

 

Worin besteht die gemeinsame Agenda von USA und Europa in der Außen- und Sicherheitspolitik? Was sind die US-Interessen, was die Interessen Europas? Wie definiert das Europa der 25 seine Interessen, wo liegen seine Potenziale, wo seine Grenzen? Über diese Fragen wollen wir mit ExpertInnen aus den USA und Europa streiten.

 

Leider kann die Veranstaltung nicht statt finden.

 

Zum Thema des geplanten Einführungsvortrags von Marcia Pally "... for a better world" gibt es einen Artikel von Frau Pally in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Internationale Politik" mit dem Titel: "Mach's besser Europa!" Ein amerikanisches Plädoyer für mehr globales Engagement der EU. Diesen Artikel können wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung des Verlags zur Verfügung stellen.

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Szenische Lesung

Das Ende eines Mörders: Das Attentat auf Reinhard Heydrich, Chefplaner der Shoah

 

16. Juli 2004, Ulm

 

Vor über 60 Jahren, am 27. Mai 1942, wurde Reinhard Heydrich in Prag von zwei tschechischen Partisanen erschossen. Er war als rechte Hand Himmlers ab 1936 Chef der Gestapo und des Sicherheitsdienstes der SS, den er selbst aufbaute. Heydrich war kein ideologischer Fanatiker, er war ein "Manager und Techniker" von Terror und Mord.

 

Mit Hellmut G. Haasis.

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Menschlich - Natürlich - Wirtschaftlich

Konzepte sozial-ökologischer Unternehmensführung

 

25. Juni 2004, Konstanz

 

Mit dieser Veranstaltung machten wir Innovation mit Blick auf Nachhaltigkeit zum Thema und stellten soziale und ökologische Unternehmensführung in den Vordergrund.

 

Diese dient nicht der Befriedigung des "grünen Gewissens" der Wirtschaft. Vielmehr kann sich die Berücksichtigung der sozialen und ökologischen Dimension unmittelbar positiv auf den komplexen Wirtschaftsprozess auswirken.

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Die Genfer Initiative - Neue Chance für Nahost?

Diskussionsveranstaltung mit palästinensischen und israelischen Initiatoren und Aktivisten der "Genfer Initiative".

 

21. Juni 2004, Tübingen und Heidelberg

 

Nach zweijähriger Vorarbeit haben am ersten Dezember 2003 eine je 30-köpfige israelische und palästinensische Delegation unter Führung des früheren israelischen Justizministers Yossi Beilin und des ehemaligen Ministers der palästinensischen Autonomiebehörde Yasser Abed Rabbo ein Dokument unterschrieben, das als "Genfer Initiative" bezeichnet worden ist.

 

Mit dieser Veranstaltung wollten wir Gelegenheit geben, mit israelischen und palästinensischen Initiatoren und Aktiven der "Genfer Initiative" über die aktuelle Lage, die weiteren Perspektiven dieser Friedensinitiative, die verstärkte Einbeziehung von Frauen sowie Möglichkeiten der Unterstützung von außen zu diskutieren.

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Ladies Lunch on tour

Den Stier reiten: Was Frauen von der europäischen Verfassung erwarten können

 

5. Mai 2004, Stuttgart

 

Das EU-Recht hat in allen Mitgliedsstaaten, speziell auch in Deutschland, die tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter massiv vorangetrieben. Diese Rolle muss nunmehr die europäische Verfassung übernehmen. Ob sie dafür ausreicht, aber auch, ob allfällige Änderungs- und Ergänzungswünsche eine reale Chance auf Verwirklichung haben, wurde am 5. Mai 2004 beim Ladies Lunch on tour diskutiert.

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Mujahid

Film und Diskussion

 

29. April 2004, Heidelberg

 

mit Shahid Nadeem, Regisseur und Dramaturg aus Lahore, Pakistan

und Angelika Koester-Lossack, Leiterin des Büros Lahore der Heinrich Böll Stiftung.

 

Der Film untersucht die sozialen und psychologischen Faktoren, die einen jungen Menschen zum Mujahid machen. Er sucht Antworten auf die Frage: "Was motiviert einen Mujahid, Familie, Freunde und sein gesamtes gesellschaftliche Umfeld hinter sich zu lassen und diesen selbstmörderischen Weg für ein glorreiches Dasein nach dem Tod zu wählen?"

 

 

Fachtagung

Grundschulen: Neue Wege für Baden-Württemberg

 

27. April 2004, Heidelberg

 

Die Debatte über das deutsche Schul- und Bildungssystem bekam durch die Ergebnisse der PISA- und der IGLU-Studien neuen Aufwind.

Diese Tagung widmete sich der Grundschule, als der Bildungseinrichtung, die alle SchülerInnen durchlaufen und die den Grundstock für den weiteren Bildungsweg legt.

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Verteufelte Windkraft

Podiumsdiskussion

 

21. April 2004, Stuttgart

 

mit Joachim Nitsch, Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt DLR, Abt. Energiesysteme, Carmina Brenner MdL und nergiepolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, Peter Lutz, Naturschutzreferent des Schwarzwaldvereins und Josef Pesch, Landesvorsitzender Bundesverband WindEnergie e.V. Baden-Württemberg

 

Moderation: Jens Kitzler, Journalist

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Tagung

Biopolitik und Menschenbild

 

20. März 2004, Heidelberg

 

Auf der Tagung sollte geklärt werden, inwiefern die Möglichkeiten der modernen Biotechnik zu unseren Wertvorstellungen passen, nach denen wir in einer Gesellschaft leben möchten.

 

Die Tagung richtete sich an alle an Bioethik und ethischen Fragen Interessierte, Fachpublikum, und EthiklehrerInnen.

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Frauenrechte - Restposten des Weltmarktes

Film und Diskussion

 

10. März 2004, Tübingen

 

Bis zu 95 Prozent der in Deutschland verkauften Kleidung wird in Osteuropa und Ländern des Südens produziert. Zwischen 70 und 90 Prozent der ArbeiterInnen sind Frauen.

 

Die Veranstaltung thematisierte die Situation dieser Arbeiterinnen in der globalisierten Wirtschaft am Beispiel Mexiko und Osteuropa und die Verantwortung von Handel und VerbraucherInnen.

 

mit Judith Galarza, Menschenrechtsaktivistin aus Mexiko

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Das Vorstand-survival-kit

Erfolgsfaktor Öffentlichkeitsarbeit: Schlagzeilen setzen, Inhalte transportieren

 

6. März 2004, Stuttgart

 

Vierter Teil einer 4-teiligen Seminarreihe.

Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

Moderation: Dirk Kron, Organisationsentwicklung, Freiburg

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Das Vorstand-survival-kit

Sitzungsmanagement: Fair, zielgerichtet, ergebnisreich

 

14. Februar 2004, Stuttgart

 

Dritter Teil einer 4-teiligen Seminarreihe.

Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden Württemberg e.V.

Moderation: Dirk Kron, Organisationsentwicklung, Freiburg

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Tagung

Soziale Stadt

 

7. Februar 2004, Freiburg

 

Schwerpunkt der Tagung war das Thema der Beteiligung der BürgerInnen, ihre aktive Mitgestaltung des Lebens und der Entwicklung der Stadt.

 

Nach einem Vergleich von Ansätzen in Frankreich und Deutschland sollten anhand konkreter Beispiele Chancen und Probleme von BürgerInnenbeteiligung diskutiert werden.

 

Neben Information und Erfahrungsaustausch war ein weiteres Ziel der Veranstaltung, einen vertieften französisch-deutschen Austausch auf regionaler Ebene anzuregen.

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Fachtagung

Die Praxis des Gender Mainstreaming auf dem Prüfstand

Stärken und Schwächen der nationalen Umsetzungspraxis

 

29. Januar 2004, Frankfurt

 

Die Fachtagung widmete sich einer kritischen Reflexion der bisherigen Praxis der Umsetzung von Gender Mainstreaming in Verwaltungen und Organisationen.

 

Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg, Petra-Kelly-Stiftung Bayern, Dörthe Jung Unternehmensberatung, Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)

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Das Vorstand-survival-kit

Vorstandskultur: Mit Teamgeist den Erfolg suchen

 

17. Januar 2004, Stuttgart

 

Zweiter Teil einer 4-teiligen Seminarreihe.

Veranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden Württemberg e.V.

Moderation: Dirk Kron, Organisationsentwicklung, Freiburg

 

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Finissage

Finale/Totale

 

11. Januar 2004, Stuttgart

 

In dem Ausstellungsprojekt "Finale/Totale" hatten sich fünf israelische, fünf deutsche und ein US-amerikanischer Künstler zu einem ambitionierten Gemeinschaftsvorhaben zusammengefunden.

 

Jeder künstlerische Beitrag gewährte einen eigenen Blickwinkel auf die globale Großwetterlage und stellte die existenzielle Frage: Wie generiert sich Wirklichkeit unter den Bedingungen eines manifesten Utopieverlustes?

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