Zartbitter-Schokolade und mehr...
Eine deutsch-polnische Frauenreise nach Brüssel
Die Europäische Union spielte bisher eine wichtige Rolle für Frauenpolitik in den Mitgliedsstaaten. Wird das in der erweiterten Union so bleiben? Mit der Erweiterung stehen neue Aufgaben unter veränderten Kräfteverhältnissen an.
Bei einer frauenpolitischen Reise deutscher Multiplikatorinnen nach Polen entstand der Wunsch, in einer polnisch-deutschen Gruppe die Institutionen der EU und die europäischen Frauenorganisationen in Brüssel besser kennen zu lernen. Wo sehen Vertreter-Innen der EU-Kommission und des Europäischen Parlaments die zentralen Aufgaben und frauenpolitischen Prioritäten? Wer verfolgt welche Interessen? Welche Schwerpunkte hat sich die Europäische Frauenlobby gesetzt? Welche Anknüpfungspunkte ergeben sich daraus für uns? Was sehen wir als zentrale Anliegen?
Als deutsch-polnische Gruppe wollen wir durch die gemeinsamen Treffen und Diskussionen das Verständnis für unsere unterschiedlichen Herangehensweisen vertiefen und in Anerkennung unterschied-licher Ausgangslagen dennoch gemeinsame Perspektiven und Handlungsstränge entwickeln.
Die Schokoladenseite von Brüssel wird ebenfalls nicht zu kurz kommen.
Die Studienreise findet statt in Kooperation mit dem Warschauer Büro für Mittel- und Osteuropa, dem EU-Regionalbüro in Brüssel und dem Feministischen Institut der Heinrich Böll Stiftung und dem Europa Zentrum Baden-Württemberg.
Termin
19.-24. Juni 2006
Programm (Datei zum Download)
Die Reise richtet sich vornehmlich an frauenpolitisch engagierte Frauen und Multiplikatorinnen.
Die Gruppe ist auf 20 Teilnehmerinnen aus Deutschland und Polen begrenzt. Englischkenntnisse sind erforderlich.
Reiseleitung
Annette Goerlich, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Ina Rubbert, Europa Zentrum Baden-Württemberg
Besuch im Europäischen Parlament

















