Fachtagung
Die Praxis des Gender Mainstreaming auf dem Prüfstand
Stärken und Schwächen der nationalen Umsetzungspraxis
Hrsg.: Dörthe Jung/ Margret Krannich
Dokumentation der gleichnamigen Fachtagung
vom 29. Januar 2004
in Frankfurt am Main,122 Seiten, Paperback, 2005, Euro 8,00
ISBN 3-930832-10-0
Die Publikation geht auf eine gleichnamige Fachtagung zurück, deren Ziel es war, die Umsetzungserfahrungen von Gender Mainstreaming in verschiedenen Praxisfeldern kritisch zu reflektieren, Schwachstellen und strukturelle Schwierigkeiten zu benennen und zu beginnen, Qualitäts- und Erfolgskriterien für eine nachhaltige Umsetzung zu entwickeln.
Die große Resonanz, auf die die Fachtagung stieß, macht nicht nur deutlich, dass es einen regelrechten Gender Mainstreaming Boom gibt, wie mehrfach auf der Tagung angemerkt, sondern zeigt auch, dass jenseits dieses Booms ein großer Bedarf besteht, die bisher gemachten Erfahrungen systematisch aus-zuwerten und in eine Gender Mainstreaming Qualitätsdebatte einzusteigen. Die vorliegende Publika-tion möchte dazu anregen, die Debatte um Blockaden und Erfolge, methodische Voraussetzungen und Qualitätskriterien bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming systematisch weiter zu entwickeln.
Inhalt:
Dörthe Jung, Gender Mainstreaming als Lernprozess –Methodische Voraussetzungen zur nachhaltigen Umsetzung; Doris Hayn, Gute Praxis Gender Mainstreaming – Die Vielfalt der Aktivitäten in einer Bundesbehörde; Ute Weinmann, Anmerkungen zur Implementierung von Gender Mainstreaming/ Gender Budgeting in der Berliner Politik und Verwaltung; Anne Rösgen/ Ronald Schulz, Männer (-beteiligung) und Gender Mainstreaming.Garant für Erfolg oder neuer Mythos? Ute Wanzek, Auf der Suche nach Erfolg – Erfolge und Blockaden im Umsetzungsprozess von Gender Mainstreaming; Susanne Baer, Wie entsteht Gender-Kompetenz? Beratung zu Gender Mainstreaming zwischen Anspruch und Wirklichkeit; Angelika Blickhäuser/ Henning von Bargen, Gender Kompetenz – Qualitätsanforderungen an Gender-Trainings; Dörthe Jung Tagungsbilanz; verschiedene Anhänge.
Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit der Hessischen Gesellschaft für Demokratie und Ökologie (HGDÖ), der Petra-Kelly-Stiftung Bayern e.V., der Dörthe Jung Unternehmensberatung und dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) im Rahmen des länderübergreifenden Projektes "Geschlechterdemokratie".
Die Publikation ist zu beziehen bei:
Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V., Niddastr. 64, 60329 Frankfurt/M.
FAX: 069/ 23 94 78
