
ERENE -
Eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien können den Strombedarf der EU vollständig decken!
Zu diesem Ergebnis kommen Michaele Schreyer und Lutz Mez in ihrer Studie für die Heinrich Böll Stiftung. Doch dazu braucht es den politischen Willen, neue Instrumente und Strategien.
Vor zwei Jahren haben die EU-Regierungschefs beschlossen, bis 2020 die CO²-Emissionen der EU um 20 Prozent zu senken, die Energieeffizienz um 20 Prozent und den Anteil der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent zu steigern. Obwohl auch die Förderung der erneuerbaren Energien beschlossen wurde, nutzt die EU ihr Potenzial, gemeinsam zu handeln, nur unzureichend.
Wie kann Europa
- seine Energieversorgung nachhaltig sichern,
- den Klimawandel effektiv bekämpfen und
- zugleich seine Wettbewerbsfähigkeit erhöhen?
Erneuerbare Energien spielen neben Energieeinsparung und Verbesserung der Energieeffizienz die Schlüsselrolle in einer Strategie nachhaltiger Energiepolitik.
Michaele Schreyer und Lutz Mez schlagen die Gründung einer Europäischen Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) vor.
ERENE würde durch gemeinsames europäisches Handeln die Nutzung des enormen und vielfältigen Potenzials an erneuerbaren Energiequellen in Europa ermöglichen.
Die Gemeinschaft wäre die Avantgarde für die Umstellung der Stromerzeugung von fossilen und nuklearen Energieträgern auf erneuerbare Quellen. ERENE steht damit für die ökologische Modernisierung des Stromsektors in Europa.
Angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise müssen dringend Wege eingeschlagen werden, die eine Modernisierung der europäischen Volkswirtschaften mit ökologischer Nachhaltigkeit und Klimapolitik verbinden.
Es geht um nicht weniger als eine neue industrielle Revolution: um den Abschied von Öl, Kohle und Atom und die Deckung des Energiebedarfs durch erneuerbare Energien.
Welche Aufgaben soll ERENE haben?
Wie soll ERENE institutionell verankert werden?
Wie kann ERENE politisch durchgesetzt werden?
Wie unterscheidet sich ERENE von IRENA,der gerade gegründeten Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien?
Die Heinrich Böll Stiftung stellt in Zusammenarbeit mit der „Green European Foundation“ die Studie europa-weit vor, um eine Debatte über die Realisierungs-möglichkeiten einer „Europäischen Gemeinschaft für Erneuerbare Energien“ anzustoßen.
Auftaktveranstaltung Stuttgart
Mo, 23. März 2009
TurmForum im Hauptbahnhof
17.00 Uhr Podiumsdiskussion
David Jacobs, Ko-Autor der Machbarkeitsstudie, präsentiert den Vorschlag zu ERENE
Es kommentieren
Mirko Krück, EnBW, Leiter Repräsentanz Stuttgart, Bereich Wirtschaft und Politik
Stefan Flaig, Ökonsult Stuttgart, Consulting für Ökologie und Kommunikation
Andreas Schlumberger, Leiter Marketing KACO new energy GmbH
Heide Rühle, MdEP, Bündnis 90/Die Grünen
Moderation
Dorothee Dick, hbs, Referentin für Ökologie und nachhaltige Entwicklung
Heide Rühle, Dorothee Dick, Andreas Schlumberger, David Jacobs
Imbiss
19.00 h vertiefendes Informations-Seminar für MultiplikatorInnen
Ende gegen 21 Uhr
Leitung
Annette Goerlich
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien
Veranstaltungsreihe
Studie zur europäischen Energie- und Klimapolitik
Freiburg
Di, 28. April, 9.00 – 10.15 Uhr
Diskussion „The Potentials of Local Renewables”
mit
Michaele Schreyer
Hermann Scheer
Christine Lins und
Rian van Staden
Plenary 3 im Rahmen der internationalen ICLEI-Konferenz „Local Renewables 2009“
(Mo, 27. – Mi, 29. April in der Messe Freiburg)
Tübingen
Di, 28. April, 20 Uhr
Stadtwerke Tübingen
Diskussionsveranstaltung mit
Michaele Schreyer
Boris Palmer
Achim Kötzle
Dieter Fromme
Roderick Kefferpütz
Karlsruhe
Mi, 29. April, 15 – 17 Uhr
Diskussionsveranstaltung mit
Michaele Schreyer
Sylvia Kotting-Uhl
Reinhard Maschuw
20.00 - ca. 21.30 Uhr
Theateraufführung an der Uni Karlsruhe
"Wie Europa gelingt"
eine EU-Familienaufstellung
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Campustour 2009 der Heinrich Böll Stiftung an der Uni Karlsruhe statt.









