Nachbeben von Fukushima

Japanische AktivistInnen berichten


Am 11. März dauert die Katastrophe von Fukushima schon ein Jahr an.

Auf Einladung des BUND (Bundesverband und Landesverband Baden-Württemberg) und der Heinrich Böll Stiftung (Bundesstiftung und Landesstiftung Baden-Württemberg) kommen zwei Gäste aus Japan.

Koichi Koike aus der Stadt Fukushima berichtet über die aktuelle Situation und die Folgen für die Menschen vor Ort. Der Agrarökonom beschäftigt sich seit mehr als 20 Jahren mit nachhaltiger Landwirtschaft. Sein Land wurde durch das Reaktorunglück verstrahlt.

Akiko Joshida ist Anti-Atom-Campagnerin bei Friends of the Earth Japan. Die Organisation engagiert sich dafür, vor allem die Kinder in Fukushima vor Strahlenbelastung zu schützen. Sie setzt sich für ein besseres Evakuierungsrecht und gerechtere Kompensationen ein und fordert die Energiewende und einen sofortigen Atomausstieg.

Wir diskutieren:

  • Welche Maßnahmen zum Schutz der Menschen werden in der Region ergriffen?
  • Wie ist die Lage am Reaktorstandort, in den Evakuierungsgebieten und Notfalllagern?
  • Wie stehen die Chancen für eine Energiewende und den Ausstieg aus der Atomkraft?


Vorab zeigen wir Ausschnitte aus dem deutsch-japanischen Dokumentarfilm RADIOACTIVISTS – Protest in Japan since Fukushima.

Die Vorträge werden konsekutiv übersetzt. Wir danken Frau Tomoko Arai für Ihre Unterstützung.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem BUND Baden-Württemberg und der Heinrich-Böll-Stiftung (Bundesstiftung).

So, 4. März , 19:00 Uhr
Stuttgart, Café Merlin, Augustenstraße 72

Bericht zur Veranstaltung