Vernetzte Mobilität

Die digitale Revolution in Fahrzeug und Verkehr

Die digitale Revolution im Verkehr ist Gegenwart. Google und Apple testen bereits vollautomatisierte Modelle, die ohne Fahrer unterwegs sind. Die deutschen Hersteller setzen im Gegensatz dazu auf Fahrerassistenzsysteme, die einzelne Aufgaben wie das Einparken vom Fahrer übernehmen. Das Auto wird zunehmend stärker mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur vernetzt und in Verkehrssysteme eingebunden, in denen es nur noch einen Baustein darstellt.

Mit diesen Entwicklungen sind viele offene Fragen verbunden: Können die Versprechungen in Bezug auf eine höhere Verkehrseffizienz eingelöst werden? Führt automatisiertes Fahren zu mehr oder weniger Verkehr? Wird der Verkehr mehr oder weniger sicher, wenn Fahrzeuge durch Computer gesteuert werden? Wer sollte über die Fahrzeugdaten verfügen, die erfasst, gespeichert und ausgewertet werden?

Für die in Baden-Württemberg ansässige Automobilindustrie verändert sich der Markt drastisch. Sie stehen zunehmend im Wettbewerb mit der IT-Industrie. Ist die Automobilindustrie dabei Getriebene der Entwicklungen im IT-Bereich? Wer kann von den Entwicklungen hin zu vernetzter Mobilität profitieren?

Wir wollen die technischen, gesellschaftlichen und politischen Konsequenzen dieser Entwicklungen beleuchten und mit Ihnen gemeinsam diskutieren.

Mit u.a.
Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg
Peter Schaar, ehem. Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Maria Belén Aranda Colás, Projektleiterin Automatisiertes Fahren, Robert bosch GmbH

Moderation: Susanne Preuß, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftskorrespondendtin

Anschließend Empfang mit Gelegenheit zum Netzwerken. 

Di, 10. November, 18.30 Uhr (Anmeldung ab 18 Uhr)
Im Foyer der Phoenixhalle im Römerkastell, Stuttgart

Programm

Info-Blatt zu ReferentInnen