Kann man Demokratie lernen?

Vortrag und Gespräch

In einer Zeit, in der Bücher wie: „Demokratien sterben langsam“, „Defekte Demokratie“ die Bestsellerlisten der politischen Literatur anführen und in Chemnitz scheinbar der Beweis für die Krise der Demokratie in Deutschland geliefert wird, scheint es fast aussichtslos, über demokratisches Lernen zu sprechen. Aber: Demokratie ist wie Fahrradfahren, wenn wir stehenbleiben, kippen wir um. Tatsächlich ist Demokratie ein ständiger Lernprozess, der gelingt, wenn viele Menschen mitmachen und Haltung zeigen.

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vertrauensfragen - Stiftungsvorstände sprechen über Grundfragen der Demokratie“ anlässlich der Großen Landesausstellung im Haus der Geschichte vom 30.09. - 11.08.19: „Vertrauensfragen: Der Anfang der Demokratie im Südwesten 1918-1924“. In dieser Reihe beziehen Vorstandsmitglieder großer politischer Stiftungen Stellung zu zentralen Fragen, die in der Ausstellung thematisiert werden. Die Vorträge reflektieren die Themen der Landesausstellung.

Mit
Dr. Ellen Ueberschär, Vorstandsvorsitzende der Heinrich-Böll-Stiftung
Moderation:
Felix Steinbrenner, Landeszentrale für Politische Bildung, Stuttgart

Mi, 12. Dezember 19 - 20.30 Uhr
Hospitalhof Stuttgart
Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart

In Kooperation mit dem Ev. Bildungszentrum Hospitalhof.


 

Eindrücke aus der Veranstaltung

Begrüßung durch Rainer Leweling, Vorstand der HBS BW

Ellen Ueberschär im Gespräch mit Moderator Felix Steinbrenner (Landeszentrale für politische Bildung BW)

Ellen Überschär
Foto: Stephan Röhl (CC BA-SA 2.0)