Wie gelingt der Kohleausstieg?

After-Work-Debatte

Die Kohle hat Fortschritt und Wohlstand gebracht, aber auch Natureingriffe im Bergbau und Treibhausgasemissionen bei der Verbrennung. So tragen fossile Kraftwerke weiterhin wesentlich mit dazu bei, dass Deutschland seine Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen wohl nicht erreichen wird. Obwohl der Zuwachs an erneuerbaren Energien dazu führt, dass Deutschland heute so viel Strom wie noch nie produziert, laufen Kohlekraftwerke weiter. In der Powering Past Coal Alliance haben sich dagegen zahlreiche Staaten bereits auf eine Abkehr von der Kohle festgelegt. In wieweit taugt die Allianz als Vorbild für Deutschland? Wie sieht der Pfad zu einem ökonomisch und sozial verträglichen Kohleausstieg aus? Wie kann die Entwicklung der dafür notwendigen Infrastruktur gefördert werden? Was kostet der Umstieg? Und wie bereiten sich die energieintensive Industrie und die großen Energieversorger darauf vor?

Diskussion mit:
Barbara Minderjahn, Hauptgeschäftsführerin des VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V.
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V.
Dr. Ingrid Nestle MdB, Sprecherin für Energiewirtschaft der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, Deutscher Bundestag
Dr.-Ing. Georg-Nikolaus Stamatelopoulos, Leiter Erzeugung Betrieb der EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Moderation: Arne Jungjohann, Autor und Senior Energy Analyst

Mi, 20. Juni, 18.30 Uhr – 20.30 Uhr
Im Anschluss besteht die Gelegenheit zum Weiterdiskutieren bei einem kleinen Imbiss.

Steinbeis-Haus, Willy-Andreas-Allee 19, 76131 Karlsruhe
Lageplan

Um Anmeldung wird gebeten.
In Kooperation mit der Stiftung Energie & Klimaschutz.

 

 

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