Wohnen an urbanen Fluchtorten

Zum "Wohnen an urbanen Fluchtorten" ist der Weg lang, denn Geflüchteten wird gesetzlich zunächst kein Recht auf Wohnen zugestanden. Bis zur Klärung Ihres Aufenthaltsstatus ist für sie nur ein "Recht auf Unterkunft" vorgesehen. Unterkunft finden sie in unterschiedlichen Variationen von Sammellagern, in Folgeunterkünften und mit viel Glück und einer amtlich attestierten "Bleibeperspektive" in regulären Wohnungen mit einem Mietvertrag. Wie wirken sich unterschiedliche Einschränkungen im Zugang zu regulärem Wohnraum auf die Aneignung städtischer Fluchtorte und damit auf die Möglichkeiten einer gesellschaftlichen Teilhabe aus?

Di, 15. Mai, 19-21 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Ingrid Breckner
HafenCity Universität Hamburg (HUC)

Mi, 16. Mai, 10-13 Uhr
Workshop

Alle Veranstaltungen aus der Reihe Wohnen in der Einwanderungsgesellschaft finden im Hospitalhof in Stuttgart statt.

Eine Kooperation der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, des Fachgebiets Architektur- und Wohnsoziologie an der Fakultät Architektur- und Stadtplanung der Universität Stuttgart, des Hospitalhofs Stuttgart und des Forums der Kulturen Stuttgart.

Prof. Dr. Ingrid Breckner