Corona in Europa

Corona in Österreich

Mittwoch, 27. Mai, 19.00 – 19.15 Uhr

Dr. Andreas Baumer (HBS BW) spricht mit Nina Horaczek (Wien)

Nina Horaczek ist Chefreporterin der Wiener Stadtzeitung Falter. Die Politikwissenschaftlerin hat sich intensiv mit rechtspopulistischen Bewegungen und Parteien in Österreich und anderswo beschäftigt und hat dazu umfangreich publiziert. Sie ist Co-Autorin des Buches „Angriff auf Europa. Die Internationale des Rechtspopulismus“, das im vergangenen Jahr erschienen ist.

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Corona in Russland

Dienstag, 09. Juni, 20.30 – 20.45 Uhr

Annette Goerlich (HBS BW) spricht mit Jens Siegert (Moskau)

Jens Siegert lebt und arbeitet in Moskau seit 1993. Zunächst berichtete er als Radiokorrespondent aus Russland, dann leitete er das Büro der Heinrich Böll Stiftung von 1999 bis 2015. Seit 2016 macht er Public Diplomacy für die Europäische Union in Russland. Das Schreiben hat er nicht aufgegeben. In seinem Russlandblog und den „Notizen aus Moskau“ in den Russlandanalysen begleitet er das Land freundschaftlich-kritisch. Die tiefsten Einblicke verdankt er seiner russischen Frau und vielen guten Freunden

Bitte melden Sie sich an bei Sabine Demsar: demsar@boell-bw.de


Corona in Spanien

Mittwoch, 24. Juni, 19.00 – 19.15 Uhr

Dr. Andreas Baumer (HBS BW) spricht mit Stefan Meyer (Madrid)

Stefan Meyer ist Politikwissenschaftler und Gründungsmitglied von Equo und Abgeordneter im Madrider Bezirk Chamartín.

Bitte melden Sie sich an bei Sabine Demsar: demsar@boell-bw.de


Vorher. Nachher. Mittendrin

Erfahrungen und Perspektiven in der Pandemie

Gesprächsreihe

Jedes europäische Land ist auf unterschiedliche Weise von der Pandemie betroffen.  Die Zahl der Toten, die Anforderungen an das Gesundheitssystem, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen insgesamt sind von Land zu Land verschieden. Genauso vielfältig sind die Entscheidungen darüber, wie der Pandemie begegnet wurde und wird – vom totalen Lockdown in Spanien und Frankreich bis zur relativen Liberalität in Schweden.

Grund- und Freiheitsrechte sind überall eingeschränkt – manche Regierung nutzte jedoch die Gelegenheit, um ihr Projekt der autoritären Umgestaltung des Staates voranzutreiben.

Divers sind ebenfalls die Debatten in den Gesellschaften über die Krise und ihre Folgen. In einigen Ländern, deutlich ausgeprägt auch in Deutschland, demonstrieren Menschen gegen die Maßnahmen, die die Pandemie eindämmen sollen – darunter Rechtspopulist*innen, Esoteriker*innen und Verschwörungsmystiker*innen.

Das unkoordinierte Vorpreschen von Mitgliedsstaaten offenbart eine Schwäche der EU, und die am stärksten betroffenen Länder vermissen Zeichen europäischer Solidarität. So ist die Debatte über eine europäische Politik gegenüber den Folgen der Pandemie auch eine Diskussion über die Zukunft der EU.

Allerorts gilt: Die Diskurse über das Leben nach der Pandemie haben gerade erst begonnen.

Ziel unserer Reihe ist es, mit Akteur*innen aus Medien, Politik und Zivilgesellschaft aus europäischen Ländern ins Gespräch zu kommen. Dabei soll es um ihre Erfahrungen mit der Pandemie genauso gehen wie um Perspektiven für die Gesellschaften nach der Krise. Denn dass wenig so bleibt, wie es war, scheint klar zu sein. In welche Richtung soll es gehen – wie steht es um die offene Gesellschaft und die ökologische Transformation?


Corona in Österreich, Mi, 27. Mai, 19.00 – 19.15 Uhr, live auf Facebook


Corona in Russland, Dienstag, 09. Juni, 20.30 – 20.45 Uhr, live auf Facebook


Corona in Spanien, Mi, 24. Juni, 19.00 – 19.15 Uhr, live auf Facebook