Hoffnungsträger Zivilgesellschaft

Vortrag und Workshop

in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg zur Zeitgeschichte/Universität Heidelberg und dem Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung.

 

Am Donnerstag, den 2. November findet um 18.15 Uhr im HS 5 der Universität Heidelberg der Vortrag

 

 

Hoffnungsträger Zivilgesellschaft?

Leistungen und Grenzen eines politischen Konzepts

 

statt. Zu dem Vortrag sind außer den TeilehmerInnen des 2-tägigen Workshops auch andere Interessierte herzlich eingeladen sind.

 

Am Freitag, den 3. November werden wir uns im Rahmen des Workshops in Seminargröße intensiv mit dem Begriff "Zivilgesellschaft" und seiner Verwendung in den unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und in der politischen Praxis auseinandersetzen.

 

Für die Teilnahme am Workshop ist eine Anmeldung erforderlich.

 

Der Workshop zum Thema Zivilgesellschaft ist in drei Einheiten unterteilt.

 

In der ersten Einheit wird der Begriff der Zivilgesellschaft in historisch-ideengeschichtlicher Perspektive analysiert. Die verschiedenen Begriffstraditionen werden in ihrer Bedeutung für heutige Selbstverständigungsdiskurse befragt.

 

In der zweiten Einheit werden aktuelle Forschungsfragen rund um das Konzept Zivilgesellschaft diskutiert. Hier geht es um die Einbindung und Übersetzung des Konzepts in die Transformationsforschung, die Sozialkapitaltheorie und die Forschung zum Dritten Sektor.

 

In der dritten Einheit wird die Relevanz des Konzepts Zivilgesellschaft im Lichte der politischen Praxis diskutiert. Die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" wird darin ebenso Thema sein wie die gegenwärtige Diskussion um das Gemeinnützigkeitsrecht, die Förderung der Zivilgesellschaft durch die Europäische Kommission und politische Programme zur Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements.

 

Zeit:

Do, 2.11.2006, 18.15 Uhr 

Fr, 3.11.2006, 17.00 Uhr

 

Ort:

Universität Heidelberg

Do: Neue Uni, Hörsaal 5

Fr: Schurman-Bibliothek, Historisches Seminar, Grabengasse 3-5

 

Zielgruppe:

DoktorandInnen, ExamenskandidatInnen, fortgeschrittene Studierende, Interessierte

 

Anmeldung und Nachfragen:

grako.zeitgeschichte@uni-hd.de

 

Kontakt:

Katja Wezel M.A.

Graduiertenkolleg zur Zeitgeschichte

"Diktaturüberwindung und Zivilgesellschaft in Europa"

Historisches Seminar/Universität Heidelberg

PF 10 57 60

69047 Heidelberg

Tel.: + 49 (0) 6221/ 54 7334

katja.wezel@uni-hd.de