Zukunft der Automobilindustrie in Baden-Württemberg

Vom Automobil- zum Mobilitätsstandort

Symposium

Veranstaltungsdokumentation

Fluegel TV hat die ganze Veranstaltung gefilmt. Hier können die Beiträge abgerufen werden:

Begrüßung

Politische Rede, Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur BW

Podium 1, Neue Wertschöpfungsketten durch E-Mobilität

Podium 2, Zukunftsmarkt Mobilität

Tacheles, Kretschmann trifft Zetsche

Zu den Fotos von der Veranstaltung

In den Online-Ausgaben von Stuttgarter Zeitung und Schwäbischem Tagblatt sind Artikel zum Gespräch zwischen Herrn Kretschmann und Dr. Dieter Zetsche erschienen.

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Die Automobilindustrie prägt Baden-Württembergs Wirtschaftsstruktur. Sie trägt maßgeblich zum Wohlstand in der Region bei und ist einer der wichtigsten Arbeitgeber. Die Branche steht vor einem tief greifenden Strukturwandel. Klimawandel, Rohstoffpreise, die Entwicklung der Märkte in den Schwellenländern, aber auch demografischer Wandel und Verstädterung stellen Hersteller und Zulieferer vor neue Herausforderungen.

Für den Automobilstandort Baden-Württemberg birgt der Strukturwandel Chancen und Risiken. Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs führt zu einer Umverteilung von Anteilen an der Wertschöpfungskette. Gleichzeitig entstehen durch das sich wandelnde Mobilitätsverhalten insbesondere der jungen, urbanen Generation neue Geschäftsfelder. Neue Akteure mischen in den sich auftuenden Märkten mit.

Die Modernisierungsstrategien der Unternehmen heute entscheiden über die Wettbewerbsfähigkeit morgen. Sie bilden gleichzeitig eine wesentliche Voraussetzung, um ökologische Herausforderungen zu meistern und Arbeitsplätze im Land zu sichern.

Wir wollen den Dialog zwischen der Automobil- und Zulieferindustrie, Wissenschaft, Verbänden sowie grüner Politik stärken und ihn für die Zukunft der Branche in Baden-Württemberg fruchtbar machen.

Programm

ab 14.30 Uhr    Anmeldung

15.15 Uhr         Begrüßung

Heike Schiller, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg
Dr. Walter Rogg, Geschäftsführer, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH


15.30 Uhr         Politisches Statement

Baden-Württemberg als Automobil- und Mobilitätsstandort -
Politische Schwerpunkte der Landesregierung

Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

 

 

16.00 Uhr        

Neue Wertschöpfungsketten durch E-Mobilität
Für die Automobilindustrie in Baden-Württemberg bringt die zunehmende Bedeutung von E-Mobilität einen tiefgreifenden Strukturwandel. Durch die Elektrifizierung des Antriebsstrangs werden Komponenten entfallen und neue Technologien  wichtiger.
In der Folge werden sich Anteile an der Wertschöpfungskette zwischen einzelnen Unternehmen, aber auch zwischen Wirtschaftsregionen neu verteilen.

Welche Auswirkungen auf die Wertschöpfungs- und Beschäftigungsstruktur hat die Elektromobilität in Baden-Württemberg?

Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch die wachsende Bedeutung der E-Mobilität insbesondere für die Zulieferindustrie der Region, die besonders stark auf den Verbrennungsmotor ausgerichtet ist?

Welches Potenzial haben das Förderprogramm „Schaufenster Elektromobilität“   sowie das nationale Spitzencluster „Elektromobilität Süd-West“ für die Industrialisierung der Elektromobilität sowie der Entwicklung von entsprechendem Wissen und rentablen Geschäftsmodellen?

mit
Franz Loogen, Geschäftsführer, e-mobil BW GmbH    
Boris Langer, kaufmännischer Vorstand, Huber Automotive AG    
Dr. Jürgen Dispan, IMU Institut Stuttgart  
Andrea Lindlohr, MdL, stellvertretende Fraktionsvorsitzende B90/DIE GRÜNEN

Moderation: Stephanie Schlayer, freie Moderatorin

 


17.15 Uhr         Pause


17.45 Uhr    

Zukunftsmarkt Mobilität
Das Mobilitätsverhalten verändert sich. Junge Menschen in europäischen Großstädten verzichten zunehmend auf das eigene Auto. Daraus ergeben sich für die Automobilindustrie Risiken, aber auch neue Geschäftsfelder. Schon heute experimentieren die großen Automobilhersteller mit dem Verkauf von Mobilitätsdienstleistungen.

Welche Geschäftsmodelle im Rahmen neuer Mobilitätskonzepte und sind für die Automobilindustrie langfristig denkbar und rentabel?

Welche Arbeitsteilung und Kooperation mit weiteren strategischen Partnern (z.B. Verkehrsbetriebe und Energiewirtschaft ist notwendig?

Wie können alternative Antriebskonzepte mit der notwendigen Ladeinfrastruktur in neue Mobilitätskonzepte einbezogen werden?

Wir werden die Übergänge zwischen den Verkehrsträgern und damit auch zwischen den unterschiedlichen Anbietern im Rahmen eines intermodalen Verkehrsverbunds gestaltet?

Welche politischen Weichenstellungen sind zur Förderung vernetzter Mobilität notwendig?

mit
Florian Rothfuss, Leitung Competence Center Mobility Techn., Fraunhofer IAO            
Jörn Meier-Berberich, Geschäftsführer, SSB AG           
Andreas Schwarz, MdL, stellvertr. Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Dr. Frank Wolter, Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel GmbH

Moderation: Stephanie Schlayer, freie Moderatorin

 

 

Abendprogramm

19.00 Uhr      Abendessen und Empfang mit Gelegenheit zum Austausch

 


20.30 Uhr        
Tacheles: Automobilstandort Baden-Württemberg

Für Baden-Württemberg gilt ein besonderer Innovationsdruck: Der Automobilsektor ist der wichtigste Industriezweig der Region, von dem zahlreiche Arbeitsplätze abhängen. Die Zulieferindustrie ist besonders stark auf den Verbrennungsmotor ausgerichtet.
Winfried Kretschmann rief in seiner ersten Regierungserklärung eine „neue Gründerzeit“ aus, deren Impulse von Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit sowie Energie- und Ressourceneffizienz ausgehen. So soll eine neue und tragfähige Basis für Wirtschaft und Industrie mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen entstehen.

Mit welchen Strategien und Innovationen kann die Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandortes Baden-Württemberg – und damit Arbeitsplätze – gesichert werden?

Inwieweit kann und sollte die hiesige Automobilindustrie – als Hersteller von Premium- und Luxusautos – ökologisch umgebaut werden? Was kann die Automobilindustrie zu einer umweltorientierten Mobilität beitragen?

Welche politischen Steuerungsmittel gibt es, und wie kann eine Politik aussehen, die die Branche bei der ökologischen Transformation unterstützt? Welche Weichen kann die Landesregierung stellen?

Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg        
Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG, Leiter Mercedes-Benz Cars

Moderation:      
Prof. Stephan Ferdinand, Direktor, Institut für Moderation (imo), Hochschule der Medien, Stuttgart

 

 

ca. 21.30 Uhr   Ende der Veranstaltung

 

Do, 6. Dezember, 15 Uhr - ca. 22 Uhr, Stuttgart

Landesmesse Stuttgart, VIP Lounge
Eingang Ost im 1. Stock (Atrium), 70629 Stuttgart
ÖPNV: S2 und S3 bis Flughafen / Messe

Leitung
Henrike Narr, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.
Holger Haas, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH

Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS).

Hinweis
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.

Zukunft der Automobilindustrie

Kretschmann trifft Zetsche

Symposium
Do, 6. Dezember,Stuttgart

Das Gespräch haben wir aufgezeichnet und Fotos von der Veranstaltung für Sie eingestellt.

Programm