Aufbruch in die Elektromobilität – auch im ländlichen Raum?

Debatte

In Baden-Württemberg, wo 70 Prozent der Landesfläche ländlich geprägt ist, sind viele Menschen für den Weg zur Arbeit oder den Arztbesuch auf das Auto angewiesen. Gerade im ländlichen Raum ist daher die Frage nach modernen Verkehrskonzepten für den Umweltschutz vor Ort vordringlich. Dabei wird oftmals die Elektromobilität als eine mögliche Lösung angepriesen. Gleichzeitig ist die Umsetzung von entsprechenden Projekten durch besondere Herausforderungen gekennzeichnet. Es gibt weniger Ladestationen und die gefahrenen Strecken sind in der Regel länger.

Wie lassen sich Elektromobile sinnvoll in Mobilitätskonzepte für ländliche Regionen einbinden? Welche Rolle können sie spielen, um die Erreichbarkeit von Einrichtungen der Grundversorgung sicherzustellen? Ist Elektromobilität heute schon alltagstauglich und geeignet, die Distanzen auf dem Land zu überbrücken? Kurz: welchen Beitrag kann das Elektroauto zu nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum leisten?


Mit:

Hermino Katzenstein, MdL, Vorsitzender Arbeitskreis Verkehr der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Sylvia Pilarsky-Grosch, Landesgeschäftsführerin BUND
Daniel Schmid, Leiter Nachhaltigkeit (Chief Sustainability Officer) bei SAP

Moderation: Rolf Gramm, Vorstand Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.

 

Di, 14. November, 19.30 Uhr
Musiksaal des Wilhelmi-Gymnasiums, Schubertstraße 2, Sinsheim

In Kooperation mit dem NABU Sinsheim.

Foto: J.M.I. Barth