Europa. Und ich?

Europa wird viel diskutiert. Vor allem als politisches Konstrukt unterliegt unser Kontinent aktuell einer nie dagewesenen Dynamik. Der europafeindliche rechte Rand hat es in vielen Nationen in die Parlamente geschafft. Gleichzeitig sind proeuropäische Bürgerinitiativen entstanden und die Wahl in Frankreich wurde zu Gunsten Europas entschieden.

Wir möchten wissen, was diese Entwicklungen für die Menschen auf einer persönlichen Ebene bedeutet: Was sind die Gedanken der jungen Generation, die mit offenen Grenzen und dem Euro aufgewachsen ist? Was wünschen sie sich für ihre Zukunft? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, begleiten wir die aktuellen Entwicklungen an unterschiedlichen Orten mit einer Kamera. In kurzen Interviews sammeln wir  Europa-Gedanken und veröffentlichen sie auf unserem Youtube-Kanal (Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg) im Zeitraum zwischen Mai und Juli 2017.

Wir freuen uns über viele „Klicks & Shares“ und natürlich über Rückmeldungen zu eigenen Europa-Gedanken.


 

 

Stimmen von Schüler*innen aus Geislingen

Stimmen aus dem Europapark Rust

Stimmen vom Pulse of Europe

Stimmen des Frankreich-Wahlabends in Freiburg

Ich wünsche mir von Europa...

...mehr Ökologie und mehr Gleichheit.

...dass es den Menschen in den europäischen Ländern gleich geht, dass es keine Jugendarbeitslosigkeit einerorts gibt und andernorts ein riesen Exportüberschuss.

...dass sich die Menschen stärker damit identifizieren.

...eine Einigkeit nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch im Umgang miteinander.

...Wohlstand für alle.

...eine gemeinsame Politik in der Flüchtlingskrise.

...eine stabile Wirtschaft.

...dass das Soziale horizontal in die Bevölkerung drängt.

...Frieden.

...dass die Jugend ökologische und soziale Fragen in den Vordergrund stellt.

...Offenheit auch gegenüber Flüchtlingen.

...dass sich die Länder wieder mehr auf Europa besinnen.

...dass Grundeinkommen und solche Fragen im Vordergrund stehen und die ganze Arbeitswelt neu gedacht wird.

...mehr Solidarität.

...dass man nicht mehr in Nationen denkt, sondern in einer großen Gemeinschaft, die sich immer weiter öffnen kann.

...weniger Krieg.

...dass es die Menschen unterstützt und nicht nur auf die Wirtschaft ausgelegt wird.

...dass wir mehr miteinander vorwärtsgehen.

 

 

Zeichnung: Regina Wahl
Zeichnung: Regina Wahl