Heinrich Böll: Hundert Jahr jung!

Bölls Texte drehen sich um Krieg, den Umgang mit der Nazi-Zeit oder den Terrorismus.
Sie sind also noch immer aktuell.

Und: Böll ist ein großer Humanist und ein erstaunlicher Humorist.

Der Abend zu seinem 100. Geburtstag will beitragen, einen modernen Klassiker der frühen Bundesrepublik neu zu entdecken und sich an seinen Texten zu erfreuen.

Barbara Stoll liest ausgewählte Böll-Texte, Frieder Egri spielt Akkordeon.
Durch den Abend begleitet Tanja Breitenbücher von der Stiftung Geißstraße, die den Abend auch konzipiert hat.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Stiftung Geißstraße Sieben.

 

Folgende Texte überraschten in Teilen mit ihrer Aktualität:

Mir träumte heut… (1936)

NS-Credo (1938)

Lied eines armen Soldaten (1939)

Ach, so … ein Jude (1953)

Die Kunde von Bethlehem (1952)

Monolog eines Kellners (21. Dezember 1956)

Privater Antwortbrief Heinrich Bölls an Horst Mahler (25. Mai 1972)

Ungehaltene Rede vor dem Deutschen Bundestag (1984)