Shrinking Spaces – Zivilgesellschaft unter Druck

Vortrag und Diskussion mit Barbara Unmüßig

Wir beobachten weltweit einen beunruhigenden Trend: Die zunehmende Einschränkung der Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft (shrinking spaces). Nur drei Prozent der Menschen leben noch in Ländern, in denen der Raum für die Zivilgesellschaft als offen gilt. Kritische Stimmen und Menschen, die sich für ihre Rechte einsetzen werden eingeschüchtert, behindert und oft auch gewaltsam zum Schweigen gebracht. Regierungen aller Couleur, von China und Russland, über Ägypten, Indien, Äthiopien, Lateinamerika, bis hin zu Mitgliedern der EU, gehen mit einem Bündel von Maßnahmen gegen unliebsame Kritiker*innen vor. Was das für zivilgesellschaftliche Organisationen und ihre Arbeit konkret bedeutet und welche Herausforderungen es zu meistern gilt, wird Barbara Unmüßig – seit 2002 Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung – in ihrem Vortrag darlegen.

In Kooperation mit der vh Ulm.

Di, 10. April, 20 Uhr

EinsteinHaus, Club Orange, Ulm

Eintritt frei

 

Barbara Unmüßig, Foto: Bettina Keller