Migrationsbedingte Vielfalt in Städten und
die Herausforderungen für die Stadtteile und das Thema Wohnen

Spätestens seit der starken Zuwanderung durch Fluchtmigration in den Jahren 2015/16 in Deutschland polarisiert das Thema „Migration“ wie kein anderes die öffentliche Diskussion in Deutschland. Zwei inhaltliche Positionen stehen sich gegenüber: Die einen, die in der Zuwanderung eine Chance zur städtischen Weiterentwicklung sehen und die Anderen, die vor allem die mit der Zuwanderung verbundenen Schwierigkeiten wahrnehmen. Den Positionen ist gemeinsam, dass sie Migration in der Stadt und dort in bestimmten Stadtteilen verorten: entweder in Form eines „bunten“, da kulturell vielfältigen, Stadtteils oder in Form eines problematischen, da ethnisch und sozial marginalisierten Straßenzuges. An welchen Punkten kann Migration Anlass zur Stadterneuerung werden? Welche Bedeutung hat das Thema Wohnen in einem durch Diversität aufgewerteten Stadtteil?

Di, 17. April, 19-21 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Felicitas Hillmann
Leiterin der Abteilung „Regenerierung von Städten“ im Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung, Erkner, und Professorin an der TU Berlin, Institut für Stadt- und Regionalentwicklung.

Mi, 18. April, 10-13 Uhr
Workshop

Alle Veranstaltungen aus der Reihe Wohnen in der Einwanderungsgesellschaft finden im Hospitalhof in Stuttgart statt.

Eine Kooperation der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, des Fachgebiets Architektur- und Wohnsoziologie an der Fakultät Architektur- und Stadtplanung der Universität Stuttgart, des Hospitalhofs Stuttgart und des Forums der Kulturen Stuttgart.

Vortrag von Prof. Dr. Felicitas Hillmann zum Nachhören

Prof. Dr. Felicitas Hillmann, Foto: Dagmar Morath