Schwangerschaftsabbruch – Tabu und Menschenrecht

Tagung

Frauen haben das Recht, selbstbestimmt darüber zu entscheiden, ob sie Mutter werden wollen oder nicht. Internationales Recht verpflichtet auch Deutschland, Zugang zu Angeboten der Familienplanung, zu Information und Beratung sowie zu legalen und sicheren Schwangerschaftsabbrüchen zu bieten.

Hier ist der Schwangerschaftsabbruch jedoch immer noch im Strafgesetzbuch geregelt und kein legitimer Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Damit ist er mit einem Tabu belegt, das ungewollt schwangere Frauen belastet und zunehmend Ärzt*innen abhält, überhaupt noch Schwangerschaftsabbrüche anzubieten.

Darüber und über eine zeitgemäße Umsetzung eines zentralen Themas der Frauengesundheit diskutieren wir unter anderen mit:

Dr. Christian Fiala, Leiter einer spezialisierten gynäkologischen Praxis in Wien und langjähriger Vorsitzender der »Internationalen Vereinigung von Fachkräften und Verbänden zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption« (FIAPAC)
Sarah Diehl, Autorin, Dokumentarfilmerin und langjährige Aktivistin für die reproduktiven Rechte von Frauen
Bärbl Mielich, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration.

In Kooperation mit pro familia Baden-Württemberg und pro familia Stuttgart.

Flyer zur Veranstaltung

Mi, 20. November, 13.30 Uhr, Stuttgart Literaturhaus
Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart

Anmeldung

 

 

 

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