Antifaschismus als Minimalkonsens

Konferenz

 

In Zeiten, in denen rechtsradikale Täter*innen Menschen ermorden und ihre Ideologie immer weitere Verbreitung findet, kann ein engagiertes Handeln gegen Rechtsradikalismus keineswegs nur die Aufgabe von einigen wenigen Vollzeit-Aktivist*innen sein. Im Gegenteil: Jede*r in Deutschland lebende*r Demokrat*in ist zum Handeln aufgefordert, wenn Rechtsradikale die Grundlagen der offenen und vielfältigen Gesellschaft in Frage stellen, gegen bestimmte Menschengruppen hetzen oder gar Menschen an Leib und Leben bedrohen. Den „Antifaschismus wieder als kleinsten gemeinsamen Nenner (zu) betrachten“, wie es Ferda Ataman im Sommer 2019 in SPON forderte, ist die Herausforderung, der sich alle Demokrat*innen stellen müssen.

Im Rahmen einer ganztägigen Konferenz im Badischen Staatstheater Karlsruhe wird aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen – Journalismus, Kunst und Kultur sowie Zivilgesellschaft – berichtet, inwiefern die Konfrontation mit rechtsextremen Thesen und Diskursen dort zum Alltag gehört und wie damit umgegangen wird.

U.a. mit: Ferda Ataman, Judith Blumberg, Ayşe Güleç, Nina Horaczek, Eva Horn, Alexander Salomon, Peter Schwarz, Ülkü Süngün, Ellen Ueberschär.

 

Sa, 1. Februar, 10 – 18 Uhr. Karlruhe

Badisches Staatstheater Karlsruhe

Kostenlose Anmeldung erforderlich

 

Die Konferenz ist die Abschlussveranstaltung der Reihe „Gemeinsam gewollte Gesamtkonzeption. Rechtsradikale Realitäten in Deutschland“ der Kinemathek Karlsruhe und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg.

 

In Kooperation mit dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, der GEW Nordbaden und der Heinrich Böll Stiftung (Bund).

 

Konferenzprogramm

Kinemathek Karlsruhe