Aus der Pandemie in die Zukunft - radikal, mutig, alternativ

 


Gesprächsreihe mit Diskussion

Wirtschaft neu denken: Nachhaltigkeit in der Post-Corona-Gesellschaft

Prof. Dr. André Reichel, Professor für International Management & Sustainability an der International School of Management (ISM)

Moderation Heike Schiller, hbs BW

Do, 18. Juni, 18 bis 19 Uhr

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Genug geklatscht? Zur Situation der Pflege

Gabriele Frenzer-Wolf, stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bezirks Baden-Württemberg

Moderation Heike Schiller, hbs BW

Do, 02. Juli, 18 bis 19 Uhr

Anmeldung


 

Relevant trotz Abstand - Kunst und Kultur in Zeiten von Corona

Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Die Corona-Pandemie verändert unseren Blick auf die Welt. Wir wissen nicht, wie lang diese Krise dauern und ob sie längerfristige Konsequenzen mit sich bringen wird. Aber schon jetzt sind – wie unter einem Brennglas – wichtige Themen verstärkt in unseren Blick geraten. Das gilt auch für die Kultur. In den vergangenen Wochen haben wir gesehen, was unserer Gesellschaft fehlt, wenn Kultureinrichtungen geschlossen sind und Kunst und Kultur öffentlich nicht stattfinden können. Damit deutlich geworden sind Fragen wie: Wie stärken wir die kulturelle Bildung und erreichen mehr Menschen aller gesellschaftlichen Gruppen? Was bedeuten die prekären Lebens- und Arbeitsverhältnisse im Kunst- und Kulturbereich? Was sind die Chancen und Grenzen der Digitalisierung? Nicht zuletzt: Welche Schlüsse muss die Kulturpolitik aus den Erkenntnissen dieser Wochen ziehen und wie können diese aussehen? Über die aktuelle Situation spricht Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Moderation Heike Schiller, hbs BW

Do, 09. Juli, 18 bis 19 Uhr


 

Dr. Michael Blume

Do, 23. Juli, 18 bis 19 Uhr


Weitere Themen

  • Klimawandel
  • Verkehr
  • Verschwörungstheorien

 


Diese Gesprächsreihe findet via Zoom statt. Fragen beantwortet Ihnen gern Sabine Demsar.

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Auch wenn die Pandemie sich stark hat eindämmen lassen und die Lockerungen der Maßnahmen eine Rückkehr zur Normalität davor verheißen, sind alle Bereiche des Lebens davon weit entfernt. Das individuelle und gesellschaftliche Leben, Kultur, Wirtschaft und Arbeit erfahren eine ungeahnte Umwälzung - zum Status Quo vor der Krise zurückkehren zu können, ist unwahrscheinlich. Doch was kommt stattdessen? Erleben wir ein gesellschaftliches, politisches und ökologisches Rollback? Oder existiert umgekehrt ein politisches Momentum, völlig neue Wege in Richtung einer sozial-ökologischen Transformation zu beschreiten? Wie entwickeln sich Kultur und gesellschaftliches Leben?

In der Pandemie erwies sich die Politik als handlungsfähig: Politiker*innen beschlossen einschneidende Maßnahmen basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Zeit des Sachzwangs und der Alternativlosigkeit scheint endgültig vorbei: Die Politik hat gezeigt: Wenn sie denn will, sind auch radikale Entscheidungen möglich und werden von der Gesellschaft mitgetragen.


In dieser Reihe wollen wir diskutieren, wie eine mutige, wissensbasierte Politik für eine Zeit nach der Pandemie für unterschiedliche Komplexe aussehen könnte.