Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Buchvorstellung und Diskussion mit Andrea Röpke

 

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend »nationale Graswurzelarbeit« zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmuster vor. Die Aussteiger*innen von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit »Volksschutz« zu verbinden und eine angebliche »Überfremdung « zu verhindern.

Die freie Journalistin Andrea Röpke verfolgt seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Gemeinsam mit Co-Autor Andreas Speit zeigt sie die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen.

 

Mo, 17. Februar, 19.30 Uhr, Konstanz

Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster

Wessenbergstraße 43, 78462 Konstanz

In Kooperation mit der Initiative Stolpersteine e.V. Konstanz und der vhs Konstanz e.V.

 

Di, 18. Februar, 20 Uhr, Freiburg

Weingut Dilger, Urachstr. 3, 79102 Freiburg

In Kooperation mit der jos fritz Buchhandlung, dem AgriKultur e.V. und der GartenCoop.

Ch. Links Verlag