Politik des Gehörtwerdens – wer hört was?

Bürgerbeteiligung: Erfahrungen, Wahrnehmung, Grenzen und Perspektiven


Böll Werkstattgespräch


Was wurde in Baden-Württemberg im Bereich Bürgerbeteiligung erreicht, was kann noch erreicht werden? Worin liegt der Wert von Bürgerbeteiligung? Wie wird sie mehr als Brandschutz, Krisenmanagement und -befriedung; wie gelingt die Aktivierung von Bürger*innen? Was sind die maßgeblichen Voraussetzungen?
Was ist ihr Beitrag zur Erneuerung der Demokratie? Wie kann Beteiligung verstetigt werden, in die DNA des Landes eingehen; wie können Maßstäbe für „gute Beteiligung“ gesetzt werden?
Wo liegen ihre Grenzen? Versagt sie als Frühwarnsystem für die Politik, hat sie maßgebliche Trends verpasst?
Wir diskutieren an ausgewählten Beispielen aus Baden-Württemberg – davon gibt es viele: Stärkung direkter Demokratie, Leitfaden für eine neue Planungskultur, Online-Beteiligungs-portal, zahlreiche Beteiligungsprozesse der Ministerien, Nachbarschaftsgespräche, Bürger*innen-Forum zur Altersvorsorge, Wertsachen-Reihe, Europadialog, Strategiedialog Automobilwirtschaft, Klimadialog...
Was lehren europäische Erfahrungen, wie z.B. die Referenden in Irland zu Schwanger-schaftsabbruch und Homo-Ehe, der Grand Débat und die Streiks in Frankreich um die Reform des Rentensystems?

Den Aufschlag machen
Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung BW,
und
Uli Sckerl, parl. Geschäftsführer Grüne im Landtag BW, AK-Vorsitzender Innenpolitik.
Die Böll Werkstattgespräche dienen dem Austausch, Nachdenken und Fadenschlagen.

Mi, 4. März 2020, 17:30 Uhr

Stuttgart,
Kulturgarage Da Loretta