30 Tage im November

Die Deutschen und ihr Schicksalstag

Der Blick auf die deutsche Geschichte zeigt, wohin Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit führen können. Heute gilt es mehr denn je, Wissen und Werte zu vermitteln, die uns befähigen, Frieden, Demokratie und Freiheit immer wieder neu zu fordern, zu bewahren und die Allgemeinen Menschenrechte zu verteidigen!

Die AnStifter laden Kulturinitiativen, KünstlerInnen, Kinos und Theater, Büchereien, Schulen und Unis, Kirchen und Gewerkschaften, Verbände sowie die Stadtgesellschaft zum Mitmachen ein:
als VeranstalterIn, AkteurIn, als Publikum, VorleserIn, AnStifterIn, als Verantwortliche für Frieden, Demokratie und Menschenrechte. Die Reihe will mit Ihnen und Euch, den Kulturschaffenden aus Stadt und Region, auf die Suche gehen, mit Bild, Text und Ton, Theater, Musik und Film, mit Freude an Experimenten, Dialog, öffentlichem Denken und Machen.

Erinnerungskultur stärkt die Demokratie: Diese Initiative versteht sich als ein Lernort der Geschichte. Das Neue darf das Alte nicht verdecken, wenn es gilt, die Geschichte zu verstehen und unsere Gegenwart zu gestalten: An Morgen erinnern.


Wir sind dabei und freuen uns auf Dr. Wolfgang Niess, der darüber erzählen wird, welche Bedeutung der 9. November zu unterschiedlichen Zeiten hatte und was jeweils geschah, und er beschreibt den Kampf um die Erinnerung. So entsteht ein Panorama des deutschen 20. Jahrhunderts mit all seinen Widersprüchen.

Der 9. November ist der Jahrestag der Revolution von 1918/19, des Hitlerputschs, der Novemberpogrome 1938, des Attentats von Georg Elser auf Adolf Hitler und der friedlichen Revolution von 1989. Kein anderer Tag ist so mit dem Kampf um die Demokratie in Deutschland verknüpft wie der 9. November.

Lesung und Gespräch | Vom Wert der Demokratie | Am Beispiel des deutschen Schicksalstags 9. November

07. November 2022 um 19 Uhr in der Stiftung Geißstraße