Energiewende und Menschenrechte in Lateinamerika: Die kritischen Rohstoffe

Videoreihe

Die Umgestaltung unseres derzeitigen Energiesystems ist sowohl dringend als auch unerlässlich. Unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen gefährdet unser ökologisches Gleichgewicht und damit unser eigenes Überleben. Die Beschleunigung des Übergangs zu erneuerbaren und klimaneutralen Energien ist entscheidend, um eine nachhaltige Zukunft zu sichern und weitere schwerwiegende Umweltbeeinträchtigungen zu verhindern.

Himmelslandschaft mit einem Sonnenblumenfeld, einer Windkraftanlage, dem Videoreihentitel und einer Silhouette der Karte Lateinamerikas.

Die für die Energiewende erforderlichen Infrastrukturen und Technologien, wie Solaranlagen, Windkraftanlagen und Batterien für die Elektromobilität, sind jedoch auf den Abbau einer Vielzahl von Mineralien angewiesen. Diese werden als kritische Rohstoffe (oder Materialien) bezeichnet, nicht nur wegen ihrer strategischen Bedeutung für die Energiewende, sondern auch wegen der komplexen ökologischen, sozialen und geopolitischen Herausforderungen, die mit ihrer Gewinnung und Verarbeitung verbunden sind.

Ein großer Teil dieser Prozesse findet in Ländern des Globalen Südens statt, insbesondere in Teilen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Obwohl diese Aktivitäten eine Rolle bei der Förderung der Energiewende spielen, wiederholen sie in vielen Fällen weiterhin Muster, die mit der fossilen Brennstoffindustrie verbunden sind: Umweltzerstörung, Störung der lokalen Lebensgrundlagen, Menschenrechtsverletzungen und die mangelnde Konsultation und Respektierung indigener Bevölkerung, um nur einige Probleme zu nennen.

Laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen werden für Energietechnologien mehr als zwanzig Mineralien benötigt. Wie können wir dies besser gestalten? 

In unserer neuen Videoserie konzentriert sich unsere Praktikantin María Paula Feliciano Acero auf Lateinamerika, um diese kritischen Rohstoffe und ihre Rolle in der Energiewende sowie die Auswirkungen der Übertragung von Praktiken aus dem Bereich fossiler Brennstoffe auf ihre Gewinnung zu untersuchen.

Mit vier Gastrednern aus Deutschland und Lateinamerika untersucht die Serie, warum diese Region besonders relevant ist, welche zentralen Bedenken bei der Gewinnung kritischer Mineralien bestehen, welche Umwelt- und Menschenrechtsprobleme mit dem Bergbau verbunden sind, welchen Widerstand Frauen und lokale Gemeinschaften leisten, und was getan werden kann, damit die Rohstoffgewinnung, und damit auch die Energiewende, gerechter für alle wird. 

Denkt daran: Alles, was wir verwenden, kommt von irgendwoher, aber wir können immer etwas tun, um es richtig zu machen.


Folge 1: Einführung

Viele der Materialien, auf die wir für die Energiewende angewiesen sind, stammen aus aller Welt, wobei Lateinamerika eine Schlüsselregion ist. Bei der Förderung unserer Energiewende müssen wir sicherstellen, dass sie weder der Umwelt noch den dort lebenden Gemeinschaften schadet. Dieses Video stellt unsere Reihe „Energiewende und Menschenrechte in Lateinamerika: Die kritischen Rohstoffe” vor und regt zum Nachdenken an: Was wissen wir über Lateinamerika? Warum hängt mein Energieverbrauch damit zusammen? 

#Energytransition and #HumanRights in #latinamerica : The #criticalminerals - Introduction - Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

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Folge 2: Der Hunger nach kritischen Rohstoffen in der Energiewende und Lateinamerika

Wir denken oft nicht darüber nach, was in den Dingen steckt, die wir täglich benutzen. Weißt du, was in der Batterie deines Telefons oder in den Solaranlagen auf dem Dach deines Nachbarn steckt? Viele dieser Komponenten bestehen aus sogenannten kritischen Rohstoffen. Im zweiten Video unserer Reihe „Energiewende und Menschenrechte in Lateinamerika: Die kritischen Rohstoffe“ erklären wir, was diese sind, woher sie kommen und welche Herausforderungen mit ihrer Gewinnung verbunden sind.

Episode 2: The Hunger for #criticalminerals in the Energy Transition and Latin America - Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

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