Haben Sie schon einmal von „Opferzonen” gehört? Das sind Gebiete, die stark von der Industrie beeinträchtigt sind, in denen die Umweltverschmutzung hoch ist und die lokalen Gemeinden nur wenig davon profitieren. In Chile mit seinen riesigen Lithiumvorkommen stellen sich Fragen: Werden diese Gebiete einer weiteren industriellen Expansion ausgesetzt sein und könnten neue entstehen? Wie hat sich die Lithiumgewinnung bisher entwickelt? In diesem Video unserer Reihe „Energiewende und Menschenrechte in Lateinamerika: Die kritischen Rohstoffe” sprechen wir mit Claudia Alonso.
Sie hat einen Bachelor und einen Master-Abschluss in Geografie. Derzeit promoviert sie an der Universidad de Chile im Bereich Territorium, Raum und Gesellschaft. Sie hat Forschungsprojekte zu territorialen Ungleichheiten, Energiewende, grünem Extraktivismus, Klimagerechtigkeit und „Governance“ entwickelt. Sie arbeitet mit dem Center for Climate and Resilience Science (CR2) zusammen. Mit ihren Erkenntnissen werden wir die Herausforderungen der Gewinnung dieser kritischen Mineralien in Chile untersuchen.