Gut für Frauen, gut für’s Klima?

Online-Veranstaltung

Koalitionsvertrag, Corona-Konjunkturpaket und wirtschaftliche Maßnahmen zum Klimaschutz aus Geschlechter- und Klimaperspektive

Jetzt anmelden, Di, 30.11.21, 17.00–18.30 Uhr

Die Realität ist nicht geschlechtsneutral – eine Krise ist es erst recht nicht. Ulrike Röhr und Regina Frey zeigen an ausgewählten Maßnahmen, wie sie sich auswirken und wo es auch an Geschlechterblindheit liegt, wenn sie an den Problemen vorbei gehen.

Frau, die am Fenster steht und hinaus schaut

Das Signal der bisherigen wirtschaftlichen und politischen Maßnahmen ist deutlich: Geschlechtergerechtigkeit und Care-Arbeit werden als nicht systemrelevant gesehen. Was wäre nötig, um die Weichen in dieser Legislaturperiode hin zu einer geschlechtergerechten Krisen- und Klimapolitik zu stellen?


Online-Vortrag mit Debatte

mit Ulrike Röhr und Regina Frey

Ulrike Röhr ist Bauingenieurin und Soziologin, arbeitet seit vielen Jahren auf nationaler und internationaler Ebene zu den Genderaspekten der Umwelt- und Klimapolitik. Sie hat genanet, die Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit aufgebaut und das internationale Netzwerk GenderCC – Women for Climate Justice mit ins Leben gerufen. Ihr aktueller Arbeitsschwerpunkt liegt bei einer geschlechtergerechten nationalen Klimapolitik.

Dr. Regina Frey ist Politikwissenschaftlerin und Politikberaterin für die Umsetzung von gleichstellungspolitischen Strategien. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Gender Mainstreaming, Gender Budgeting, Geschlecht in Organisationen, geschlechtergerechte Personalauswahl- und -beurteilung, Antifeminismus. 2015 bis 2020 leitete sie die Geschäftsstelle zum Zweiten und teilweise zum Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Sie ist Inhaberin des Gender-Instituts für Gleichstellungsforschung - www.gender.de.