Doris Wagner, was bedeutet feministische Außenpolitik?

Wir haben mit Doris Wagner gesprochen und sie gefragt: Was bedeutet das Konzept der feministischen Außenpolitik und was sind ihre Kernanliegen?

Feministische Außenpolitik ist spätestens seit dem Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien zu größerer Aufmerksamkeit gekommen. Vor allem die amtierende Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90 / Die Grünen) betont in ihren Reden regelmäßig, warum eine feministische Außenpolitik für die Bundesrepublik Deutschland wichtig ist.

Aber wie kann feministische Außenpolitik definiert werden, was sind ihre Kernanliegen und wie realistisch ist die Umsetzung?

 

Wir haben mit Doris Wagner gesprochen und sie gebeten uns das Konzept zu erläutern. Im Video sprechen wir über notwendige Voraussetzungen für Frieden, die Beteiligung von Frauen, den Kampf um die Gleichstellung und selbstverständlich über den Krieg in der Ukraine.

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Über Doris Wagner

Nach verschiedenen beruflichen Stationen in Bremen, London und Mailand arbeitet Doris Wagner aktuell bei der Messe München und leitet dort die Stabsabteilung Direktion. 
Seit 2002 ist sie Mitglied bei Bündnis 90 / Die Grünen, von 2013 – 2017 hatte Doris Wagner ein Bundestagsmandat inne, ihr Schwerpunkt war Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Derzeit ist sie Mitglied im Vorstand der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ‚Frieden, Europa, Internationales‘, sie ist Sprecherin der LAG ‚Frauen- und Gleichstellungspolitik‘ und Sprecherin des Rates der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaften. Doris Wagner ist Mitglied im Koordinationsteam des Frauenförderprogramms der Münchner Grünen und hat zahlreiche Neumitgliederpatenschaften inne. 
Daneben ist sie Country Head für das Chapter ‚Security & Defence’ im internationalen Frauennetzwerk ‚G100‘ und Gründungsmitglied des Münchner Think Tanks ‚F/L Future of Living‘.