Hörenswert

Unsere Podcasts

Kofferwort aus IPod und Broadcast

Böll.Regional stellt inspirierende lokale Projekte aus verschiedenen Bundesländern vor.

aula - digitale Mitbestimmung in der Schule

Schüler*innen-Beteiligung jenseits der klassischen SMV (Schüler*innen-Mitverwaltung) möchte die Beteiligungsplattform aula ermöglichen. Über die App, im Rahmen von Schulstunden und von zu Hause aus, können Schüler*innen ihre Ideen und Wünsche in den Schulalltag einbringen. Dejan Mihajlovic ist Lehrer an der Pestalozzi-Realschule Freiburg, wo aula seit einigen Jahren eingesetzt wird. Im Gespräch mit ihm erfahren wir von den Praxiserfahrungen der Schüler*innen mit demokratischen Aushandlungsprozessen, wie motivierend transparente Prozesse sein können und welche Faktoren entscheidend sind für eine erfolgreiche Beteiligung über aula.

 

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Podcast-Episode 2 | Sachsen-Anhalt

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 Critical Mass – Fahrradfahren in Halle 

Am 29.Oktober 2019 verunglückte in Halle erneut eine Radfahrerin bei einem tragischen Unfall. Die Verkehrssituation bleibt für alle Fahrradfahrer*innen aber auch weiterhin schwierig. Halle landete im ADFC Fahrradklimatest, in dem Radfahrende über die Bedingungen in ihren Städten und Gemeinden abstimmen können, auf Platz 23 von 25 der deutschen Städte mit 200.00 – 500.000 Einwohner*innen. Deshalb haben wir mit jemandem geredet der versucht etwas an den Gegebenheiten zu ändern und sich aktiv für ein fahrradfreundliches Halle einsetzt. Florian Schöffmann redet mit uns über die Critical Mass und die Probleme und überraschend einfachen Lösungen, die es im deutschen Straßenverkehr gibt.

Mit Florian Schöffmann, Critical Mass Halle

Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt
ADFC Sachsen-Anhalt

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AKIM – nachhaltige Konfliktbearbeitung in München

Was passiert in München, wenn Konflikte im öffentlichen Raum entstehen, etwa weil Jugendliche laut Musik hören und die Nachbar*innen sich beschweren? In dieser ersten Folge des Podcasts “Böll Regional” spricht die Kollegin aus Bayern mit Vertreter*innen von AKIM, dem Allparteilichen Konfliktmanagement in München. Ein Projekt der Stadt, das sich um die Konfliktbearbeitung im öffentlichen Raum kümmert, mit dem Ziel, das Zusammenleben auf öffentlichen Plätzen nachhaltig zu gestalten und alle Akteur*innen in die Diskussion zu involvieren. Kann das Modell von AKIM eine Inspiration für andere Städte sein? Und welche Erfolge hat es bisher erzielt? Mehr erfährt ihr in diesem spannenden Gespräch!

Mit Brigitte Gans und Michael Wubbold von AKIM.

Petra-Kelly-Stiftung

Ein Videoprojekt über Jugendlichen im öffentlichen Raum, wo wir u.a. auch mit AKIM gesprochen haben: 

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Auch wenn die Pandemie sich stark hat eindämmen lassen und die Lockerungen der Maßnahmen eine Rückkehr zur Normalität davor verheißen, sind alle Bereiche des Lebens davon weit entfernt. Das individuelle und gesellschaftliche Leben, Kultur, Wirtschaft und Arbeit erfahren eine ungeahnte Umwälzung - zum Status Quo vor der Krise zurückkehren zu können, ist unwahrscheinlich. Doch was kommt stattdessen? Erleben wir ein gesellschaftliches, politisches und ökologisches Rollback? Oder existiert umgekehrt ein politisches Momentum, völlig neue Wege in Richtung einer sozial-ökologischen Transformation zu beschreiten? Wie entwickeln sich Kultur und gesellschaftliches Leben?

In der Pandemie erwies sich die Politik als handlungsfähig: Politiker*innen beschlossen einschneidende Maßnahmen basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Zeit des Sachzwangs und der Alternativlosigkeit scheint endgültig vorbei: Die Politik hat gezeigt: Wenn sie denn will, sind auch radikale Entscheidungen möglich und werden von der Gesellschaft mitgetragen.

In dieser Reihe wollen wir diskutieren, wie eine mutige, wissensbasierte Politik für eine Zeit nach der Pandemie für unterschiedliche Komplexe aussehen könnte.

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Jedes europäische Land ist auf unterschiedliche Weise von der Pandemie betroffen. Die Zahl der Toten, die Anforderungen an das Gesundheitssystem, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen insgesamt sind von Land zu Land verschieden. Genauso vielfältig sind die Entscheidungen darüber, wie der Pandemie begegnet wurde und wird – vom totalen Lockdown in Spanien und Frankreich bis zur relativen Liberalität in Schweden.

Grund- und Freiheitsrechte sind überall eingeschränkt – manche Regierung nutzte jedoch die Gelegenheit, um ihr Projekt der autoritären Umgestaltung des Staates voranzutreiben.

Divers sind ebenfalls die Debatten in den Gesellschaften über die Krise und ihre Folgen. In einigen Ländern, deutlich ausgeprägt auch in Deutschland, demonstrieren Menschen gegen die Maßnahmen, die die Pandemie eindämmen sollen – darunter Rechts- und Linkspopulist*innen, Esoteriker*innen und Verschwörungsmystiker*innen.

Das unkoordinierte Vorpreschen von Mitgliedsstaaten offenbart eine Schwäche der EU, und die am stärksten betroffenen Länder vermissen Zeichen europäischer Solidarität. So ist die Debatte über eine europäische Politik gegenüber den Folgen der Pandemie auch eine Diskussion über die Zukunft der EU.

Allerorts gilt: Die Diskurse über das Leben nach der Pandemie haben gerade erst begonnen.

Ziel unserer Reihe ist es, mit Akteur*innen aus Medien, Politik und Zivilgesellschaft aus europäischen Ländern ins Gespräch zu kommen. Dabei soll es um ihre Erfahrungen mit der Pandemie genauso gehen wie um Perspektiven für die Gesellschaften nach der Krise. Denn dass wenig so bleibt, wie es war, scheint klar zu sein. In welche Richtung soll es gehen – wie steht es um die offene Gesellschaft und die ökologische Transformation?

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Fridays for Future - und jetzt?!

Information und Orientierung jenseits der Filterblase?!

Vernetzt - und Jetzt?! Wir gestalten die Zukunft!

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