Das Amt und die Vergangenheit -

Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik

 

Es war der damalige Bundesaußenminister Joschka Fischer, der 2005 eine Historikerkommission einsetzte, um zu klären, wie sehr das Auswärtige Amt in die Verbrechen der Nazi-Zeit verstrickt war und wie es den diplomatischen Eliten nach dem zweiten Weltkrieg gelang, diese Verstrickung zu verleugnen.

„Herausgekommen ist“, so Ernst Piper im Berliner Tagesspiegel, „ eine bedrückende Lektüre, die Geschichte von Korpsgeist und Kumpanei, Naivität und Ignoranz, Lüge und Vertuschung …“. Herausgekommen ist auch ein spannend zu lesendes Buch, das Stoff  bietet für vielerlei Diskussionen.

 

Buchvorstellung

am

Mo, 29. November, 20.00 h

Heidelberg, Hörsaal im Historischen Seminar der Universität

Grabengasse 3-5

mit

Eckart Conze, Professor für Zeitgeschichte, Universität Marburg

Unabhängige Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Auswärtigen Amts in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik

Kommentar:

Edgar Wolfrum, Professor für Zeitgeschichte, Universität Heidelberg

Arbeitsbereich public history am Historischen Seminar/ZEGK

Gesprächsleitung:

Gerhard Pitz

Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

 

 

und am

Di, 30. November, 19 Uhr
Tübingen, Kupferbau, Hörsaal 24

mit

Eckart Conze
Prof. für Zeitgeschichte, Universität Marburg

Unabhängige Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Auswärtigen Amts in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik

Kommentar

Thomas Schlemmer
Privatdozent am Seminar für Zeitgeschichte,
z. Zt. Universität Tübingen

Gesprächsleitung

Wolfgang Kaiser, Ulrich Narr
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

 

„Das Amt und die Vergangenheit“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des Arbeitsbereichs public history am Historischen Seminar/ZEGK der Universität Heidelberg, bzw. des Seminars für Zeitgeschichte an der Universität Tübingen und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg.


.

Das Amt und die Vergangenheit

eine Veranstaltung in Kooperation mit der
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

und dem
Seminar für Zeitgeschichte
an der Universität Tübingen

 

29. November, Heidelberg